Nach dem zeremoniellen Teil der Trauerfeier stärken sich Freunde und Verwandte beim Totenmahl. Besonders bei diesem Anlass ist ein festlich gedeckter Tisch Balsam für die Seele. Die Menschen, die einander hier gegenüber sitzen, haben sich aber oft jahrelang nicht gesehen — oder kennen einander nicht — und kommen nun in einer Ausnahmesituation erstmals wieder zusammen. Nicht selten ist die Konversation hölzern oder gar unangenehm aufgrund von mangelndem Gesprächsstoff, großen Generationenunterschieden oder hervorbrechenden Gefühlen.
In diesen Situationen ist die gemeinsame Erinnerung an den Verstorbenen ein verbindendes, oft auch tröstendes Thema. Einheitlich gestaltete Tischkärtchen, Platzmatten, festliche Kerzen oder Windlichter dekoriert mit Portraits des Verstorbenen machen Erinnerungen präsent und suggerieren die Anwesenheit des Verstorbenen bei Tisch. Diese besondere Tischdekoration kann am Ende als Erinnerungsstück verschenkt und mit nach Hause genommen werden. So können sich Angehörige bei den Trauergästen für die erwiesene Anteilnahme bedanken — mit einem Erinnerungsstück, das wahrscheinlich länger Freude bereitet als herkömmliche Dankschreiben.

